Einspeisung von Solarstrom

EINSPEISUNG VON SOLARSTROM

WARUM SOLARSTROM EINSPEISEN?

 

Als Solaranlagenbesitzer können Sie Ihren Solarstrom auf zwei verschiedene Arten verwenden:

 

  • Sie verbrauchen den Strom selbst
  • Sie speisen den Strom ins öffentliche Netz ein

 

Grundsätzlich sollte man den Strom von der eigenen Photovoltaikanlage möglichst selbst verbrauchen. Die finanziellen Entschädigungen für die Stromeinspeisung sind in den letzten Jahren sukzessive gesunken. Aktuell liegt die Entschädigung weit unter dem Preis, welchen Sie selbst für den Strombezug pro Kilowattstunde zahlen müssen.

 

Eigenverbrauch maximieren – so funktioniert’s

 

Auch wenn die Rückvergütungen sinken, ist die Einspeisung in jedem Fall lohnend. Besonders wenn mehr Solarstrom erzeugt als benötigt wird.

VORAUSSETZUNG FÜR DIE EINSPEISUNG

Damit Sie Ihren Solarstrom ins Stromnetz einspeisen können, benötigen Sie einen Wechselrichter und einen Stromzähler.

 

Wechselrichter

 

Der Wechselrichter ist das Herzstück jeder Solaranlage, weil mit dem Wechselrichter Gleichstrom in Wechselstrom umgewandelt wird, der in den Steckdosen genutzt wird. Daher verfügt auch jede Solaranlage über einen Wechselrichter.

 

Stromzähler

 

Ein bzw. zwei Stromzähler werden benötigt, um zu messen wie viel Solarstrom eingespeist resp. verbraucht wird. Der Energiebezug, die Energieerzeugung und die Energierücklieferung werden separat gemessen.

Solaranlagen mit einer Leistung von über 30 kW benötigen zusätzlich eine Plangenehmigung durch das Eidgenössische Starkstrominspektorat (ESTI).

WIE FUNKTIONIERT DIE EINSPEISUNG?

Nachdem Sie Ihren Solarstrom selbst produziert haben, können Sie Ihren Strom ins öffentliche Stromnetz einspeisen und dafür eine Rückvergütung kassieren, welche sich aber je nach Energieversorger unterscheiden kann.

 

Fürs Einspeisen des Solarstroms in das Stromnetz stehen Ihnen zwei Möglichkeiten zur Verfügung:

 

 

1. Gesamten Solarstrom einspeisen

 

Ihr gesamter Solarstrom wird in das Stromnetz des Energieversorgers eingespeist. Für diese Variante werden zwei Stromzähler benötigt, denn dieser misst wie viel Solarstrom Sie ins Stromnetz einspeisen resp. verbrauchen.

 

 

2. Überschüssigen Solarstrom einspeisen

 

Der Solarstrom wird primär zur Deckung des Eigenbedarfs genutzt. Lediglich der überschüssig produzierte Strom wird in das Stromnetz eingespiesen. Hierfür wird nur ein Stromzähler benötigt. Dem Solaranlagen-Besitzer wird ausschliesslich der überschüssig gelieferte Solarstrom vergütet. Wenn mehr Strom verbraucht als geliefert wurde, wird keine Zahlung ausgeführt, sondern lediglich eine Verrechnung vorgenommen.

ANMELDUNG ZUR EINSPEISUNG

Um eine Rückvergütung für Ihren Solarstrom zu erhalten, benötigt es ein Anschlussgesuch sowie eine Installationsanzeige beim Energieversorger. Je nach Energieversorger fallen für die Anmeldung zur Rückvergütung einmalige Kosten in Höhe von circa 1’500 Franken an.

 

Helion übernimmt die administrative Abwicklung für alle vorherigen Formulare und Anmeldungen für die PV-Anlage.

 

Die Rückvergütung ist kein Förderinstrument. Bei der Rückvergütung, auch Einspeisevergütung genannt, handelt es sich um die Bezahlung der Stromanbieter an die jeweiligen Stromproduzenten für den eingespeisten Strom. Die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) war ein staatliches Förderinstrument, welches seit Anfang 2018 von der Einmalvergütung abgelöst wurde.

RÜCKVERGÜTUNG

Im Vergleich zum Vorjahr sind die Vergütungen für Solarstrom in der Schweiz um 5 Prozent gesunken. Durchschnittlich erhalten die Solaranlagen-Besitzer ca. 8.5 Rappen pro Kilowattstunde.

 

Für die Einspeisevergütung ist der lokale Energielieferant zuständig. Für den Solarstrom müssen diese nur so viel bezahlen, wie es kosten würde die gleiche Menge Strom bei Dritten zu beziehen. Dies hat zur Folge, dass sich die Höhe der Rückvergütung je nach Region und Energieversorger stark unterscheidet: In Basel wird für den Solarstrom 23 Rappen pro kWh bezahlt. In Zürich erhalten die Solaranlagen-Besitzer lediglich eine Vergütung von 8 Rappen pro kWh.

 

Je mehr selbst produzierten Solarstrom Sie nutzen, desto rentabler ist Ihre Solaranlage und desto günstiger fällt Ihre Stromrechnung aus. Wann immer möglich, sollten Sie den eigenen Solarstrom nutzen.

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