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Setzen wir endlich auf Freiheitsenergie – Gedanken von Noah Heynen, CEO Helion

Die Bilder, die wir täglich aus der Ukraine zu sehen bekommen, sind kaum zu ertragen. Grosse Teile der freien Welt agieren geeint und verurteilen die Aggression Russlands aufs Schärfste. Zahlreiche Massnahmen wurden ergriffen. Russland wird zunehmend von der Weltgemeinschaft isoliert. Noch hat sich Europa nicht dazu durchgerungen, die schärfste Sanktion auszusprechen. Zu stark scheint unsere Abhängigkeit von fossilen Energien aus Russland zu sein. Wir finanzieren diesen Krieg also mit, weil wir weiterhin Tag für Tag für Hunderte Millionen Franken Gas, Öl und Kohle importieren. Auch die Schweiz!

Wann endlich handeln wir? Höchste Zeit, dass ein Ruck durch unsere Gesellschaft geht und wir umsetzen, was längstens als Lösung auf dem Tisch liegt? Der Finanzminister von Deutschland, Christian Lindner, bringt es auf den Punkt, wenn er erneuerbaren Energien als Freiheitsenergie bezeichnet. 40 % unseres Gases stammt aus Russland. Befreien wir uns von dieser fatalen Abhängigkeit und setzen wir konsequent auf erneuerbare, einheimische Energien und Energieeffizienz. Die Zeit drängt. Mit jedem Tag, den wir nicht dazu nutzen, die Energiewende voranzutreiben, sterben unschuldige Menschen, die einem Krieg ausgesetzt sind, den wir mit unserem fossilen Energiehunger ebenfalls mitfinanzieren.

Rund 340’000 Gasheizungen stehen derzeit noch in Schweizer Kellern. Raus damit – und zwar lieber heute als morgen! Die Gaspreise haben sich innert weniger Monaten mehr als verdoppelt. Es gibt zahlreiche Alternativen, die erst noch günstiger sind. Wärmepumpen, Holzheizungen, Anschlüsse an das Fernwärmenetz, Photovoltaikanlagen auf jedes Dach, Sanierung der Gebäudehülle, Ersatz der alten Fenster und vieles mehr. Es bedarf einem raschen und entschlossenen Ausbau von erneuerbaren Energien und Energieeffizienz. Schluss mit all den unnötigen Bremsen und Deckelungen. Die Politik soll jetzt und heute ein Massnahmenprogramm auslösen, das uns aus dieser verheerenden Abhängigkeit herausführt. Statt jedes Jahr 10 Milliarden Franken für fossil-toxische Energien aus autoritären Staaten zu bezahlen, investieren wir lieber in Freiheitsenergien im Inland, die von Schweizer Unternehmen produziert werden. Wir haben mehr als genug Mittel, um den Umbau massiv zu beschleunigen. Es fehlt am Mut und am Willen der Politik, endlich einen Schlussstrich unter die alte fossile und nukleare Energiewelt zu ziehen.

Helion hat eine klare Vorstellung, wie der Umbau auf Basis der Solarenergie, der billigsten Energie überhaupt, gelingen kann. Es braucht einen massiven und schnellen Zubau an Photovoltaik. Die Solarenergie wird neben der Wasserkraft zur zweiten Säule unserer Energieversorgung. So können wir den zusätzlichen Bedarf für Elektromobilität und Wärmepumpen decken, die Stromlücke schliessen und mehr als genug Strom für den Winter bereitstellen. Ein «Recht auf Laden» ist dringend erforderlich, denn nur die Elektromobilität kann uns aus der Abhängigkeit von massiv steigenden Benzin- und Dieselpreisen befreien. Überschüssigen Sommerstrom wandeln wir in der Schweiz um in synthetische Brenn- und Treibstoffe für das Fliegen und die Industrie. Im Winter speisen wir damit kleine Wärmekraftkopplungsanlagen (WKK) und sichern deren klimaneutralen Betrieb. WKK sind eine bessere Lösung als Gaskraftwerke, da sie gleichzeitig Wärme und Strom produzieren. Auch muss die Schweiz dringend Bürokratie abbauen und die Installation von Energieanlagen massiv vereinfachen. Und schliesslich täten wir gut daran, den PV-Produzenten zu ermöglichen, ihren Strom lokal zu verkaufen. Das ist kostengünstiger und kommt letztendlich auch den Mieterinnen und Mietern zugute (lokale ZEV, timbre local).

Längstens ist klar, dass wir für diesen dringend nötigen Um- und Ausbau mehr Mittel brauchen. Ein durchschnittlicher Haushalt wird für die Freiheitsenergie-Offensive 30 bis 35 Franken im Jahr zahlen müssen (Erhöhung Netzzuschlag von 2,3 auf 3 Rappen pro kWh). Ein bescheidener Beitrag, um nicht länger Kriege totalitärer Regimes mitzufinanzieren. Hören wir auf damit. Setzen wir um, was uns aus den Fängen der Abhängigkeit befreit. Wir können das, wir müssen nur wollen und endlich den Umbau ernsthaft anpacken. Dass es machbar ist, zeigt Helion: Das Unternehmen hat eine klare Vorstellung und bereits im Januar ein Modell dazu entwickelt: Ganzjährige Versorgungssicherheit dank beschleunigtem Ausbau der Photovoltaik und intelligenter Nutzung der E-Mobilität.

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