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Massnahmen zum Coronavirus: Stromverbrauch in der Schweiz sinkt

Mit den aktuellen Massnahmen bemüht sich die Schweiz, eine weitere Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen. Die Auswirkungen bekommt auch die Wirtschaft zu spüren. Trotz vermehrter Internetnutzung und einem Anstieg der Home-Office-Arbeit ist der Stromverbrauch jedoch deutlich zurückgegangen. 

Am 16. März wurden aufgrund der “ausserordentlichen Lage” gemäss Epidemiengesetz in der Schweiz die Massnahmen zur COVID-19-Pandemie ausgerufen. Die Schulen und der Grossteil des Gewerbes sind geschlossen, viele Schweizerinnen und Schweizer arbeiten aus dem Home Office. Die ursprüngliche Befürchtung, die vielen Online-Meetings und Webinare könnten das Internet überfordern, haben sich bislang nicht bestätigt. Überraschend ist, dass trotz der zahlreichen dezentralen Arbeitsplätze und dem vermehrten Verkehr im Internet der Stromverbrauch abgenommen hat.

Das Bundesamt für Energie (BfE) führte in der letzten Woche eine informelle Umfrage bei rund 60 schweizerischen Energieversorgungsunternehmen (EVU) durch. Rund die Hälfte der befragten Unternehmen reagierten auf die Umfrage. Zwar basiert die Auswertung rein auf den Aussagen der Teilnehmer und gilt damit nicht als offizielle Statistik. Für aussagekräftige Analysen ist es aktuell zudem noch zu früh. Es zeigen sich jedoch erste Trends.

Der Stromverbrauch ist in vielen Regionen spürbar zurückgegangen

In Gebieten mit vielen Industrie- und Gewerbekunden melden die EVU einen Rückgang des Stromabsatzes – tagsüber an Werktagen liegt dieser bei etwa 10 bis 20 Prozent. Noch stärker zeigt sich der Effekt in Tourismusregionen: Dort beträgt der Unterschied sogar 30 bis 50 Prozent. Nachts und an den Wochenenden ist der Stromverbrauch dagegen in etwa derselbe wie vor den Pandemie-Massnahmen.

Der Eigenverbrauch bei Solaranlagen-Besitzern steigt

Ein weiterer interessanter Aspekt bezieht sich auf die Stromproduktion der privaten Solaranlagen. Da derzeit mehr Solaranlagen-Besitzer auch tagsüber zu Hause sind, steigt der Eigenverbrauch durch häufigeres Kochen und vermehrte Home-Office-Arbeiten im eigenen Büro an. Aufgrund des schönen Wetters produzierten die privaten Photovoltaikanlagen jedoch gleichzeitig mehr Strom zur Eigennutzung. Wegfallende Arbeitswege und eine insgesamt reduzierte Nutzung führen zudem dazu, dass Elektroautos seltener über Nacht geladen werden. Als Folge wird entsprechend weniger Energie aus dem Netz bezogen. Nach Aussage der Energieversorgungsunternehmen sorgen diese Tatsachen dafür, dass der Stromverbrauch niedriger ist als sonst.

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