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Helion beteiligt sich an der Entwicklung neuer Second-Life Stromspeicher

Postroller mit elektrisch betriebenen Batterien.

Neues Stromspeicher-Pilotprojekt ermöglicht zweites Leben für Postrollerbatterien in unterschiedlichen Anwendungsbereichen. ​Helion, eine Gesellschaft der Alpiq InTec Gruppe, ist an diesem fortschrittlichen Energieeffizienz-Projekt beteiligt.

Anfang 2017 wird die ganze Zwei- und Dreiradrollerflotte der Schweizerischen Post ausschliesslich elektrisch betrieben. Nach etwa sieben Jahren werden deren Batterien eine Speicherkapazität von rund 80 Prozent aufweisen: zu wenig für die Briefzustellung, aber mehr als genug für die weitere Verwendung in einem stationären Stromspeicher. Akkus nochmals einzusetzen anstatt wegzuwerfen und die Ressourcen sinnvoll zu nutzen eröffnet bei der rasanten Entwicklung der Elektromobilität auch für Helion, einer Unternehmung der Alpiq InTec Gruppe, neue Opportunitäten.

Ausgediente Batterien von Elektromobilen speichern Solarstrom

Die Speicherung von elektrischem Strom ist eine Schlüsseltechnologie bei der Umstellung der Energieversorgung auf erneuerbare Energien. Das innovative Projekt eines Second-Life (SL) Speicherprototyps wird vom Oekozentrum geleitet und Anfang 2017 in der Umwelt Arena Schweiz in Spreitenbach (AG) verbaut – mit der Installationsunterstützung von Helion. Der Stromspeicher speichert Solarstrom, welcher vor dem Gebäude erzeugt, jedoch nicht umgehend verbraucht wird. Das neu entwickelte Batteriemanagementsystem kann mit gebrauchten Zellen unterschiedlichen Zustands umgehen und ermöglicht den stetigen Speicherbetrieb auch bei einem Ausfall von bis zu 30 Prozent der eingesetzten Second-Life Batterien. Helion ist Schweizer Marktführer im Bereich Speicher und Photovoltaik und bietet Unterstützung bei der Entwicklung, im Knowhow-Transfer sowie bei Endkundenbedürfnissen und realen Speichereinsatzprofilen.

Vielfältige Anwendungsbereiche der entwickelten Technologie

Die Weiterverwendung ausgedienter Speicherzellen erhöht die Ressourceneffizienz und Ökobilanz der Akkumulatoren der Elektromobilität. Zudem bietet der Einsatz von gebrauchten Zellen in SL-Speichern weitere ökonomisch interessante Nutzungsmöglichkeiten. Im Bereich der Stromspeicherung stellen PV-Hausspeicher den mit Abstand grössten und am schnellsten wachsenden Markt dar. Entsprechend hoch ist das Interesse an kostengünstigen Hausspeichern aus gebrauchten Zellen in der exponentiell wachsenden Elektromobilität. Einer möglichen Weiterentwicklung und Vermarktung des Endprodukts zum verkaufsfähigen Massenprodukt steht der Weg somit offen.

Über das Projekt:

Neben der Schweizerischen Post, dem Ökozentrum, und Helion beteiligen sich an der Entwicklung des Stromspeichers auch die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (EMPA), die Kyburz Switzerland AG (Hersteller der Post-Elektrofahrzeuge), die W. Schmid Projekte AG sowie die Batteriewerk AG. Zudem wird das Projekt vom Bundesamt für Energie während zwei Jahren unterstützt. Die Umwelt Arena Schweiz widmet sich in ihrer Ausstellung über Gebäudetechnik neu dem Kreislauf von der Solarstromproduktion bis zum Stromspeicher ausgedienter Batterien.

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